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Dummyarbeit

Der Hund bringt zuverlässig und freudig einen Apportiergegenstand

Sehr interessantes Arbeiten mit dem Hund im Feld, Wald oder Wasser. Der Hund apportiert wie bei der Jagd, nur nicht geschossenes Wild sondern eine Atrappe , dem Dummy!

Kann auch als Vorbereitung zur jagdlichen Ausbildung genutzt werden.

Der Hund lernt seine Beute mit den Augen zu verfolgen und das schnelle Auffinden auch unter Einsatz der Nase ( Markieren), das „Freiverlorensuchen”, dem Auffinden der Beute ohne Sicht ( Suchen) und das Arbeiten unter der Pfeife und mittels Handzeichen ( Einweisen). Das Einweisen ist die hohe Schule der Dummyarbeit!

Wichtig ist, dass der Hund , da bei dieser Arbeit Wild aufgescheucht werden könnte , nicht wildert!

Welcher Hund ?

  • natürlich alle Retriever
  • Aber auch jeder Hund der Apportierfreude aufweist und den Apport grundsätzlich beherrscht
  • Geringe Jagdpassion

Wer zeigt mir wie es geht ?

  • Literatur
  • Dummy Trainer
  • Retriever Vereine / Züchter oder Clubs bieten Lehrgänge an

Was brauche ich ?

  • Dummys in verschiedenen Größen und Ausführungen
  • Dummytasche
  • Belohnung
  • Auf einen Blick
  • Apport muss sitzen!
    Bringfreude
  • Gehorsam
  • Man braucht nicht unbedingt eine Gruppe

Zughundesport

Der Hund zieht kontrolliert ein Gefährt

Sie haben sich für einen größeren Hund entschieden ? Er strotzt vor Energie und zieht kräftig an der Leine ?

Dann ist vielleicht der Zughundesport das Richtige!

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Bikejöring – Judith F. mit Hugo

Die theoretischen Grundlagen und erste Fahrpraxis erhält man am besten in einem Zughundeseminar. Dort werden einem die verschiedenen Geschirre/ Zugleinen und Gefährte zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Danach kann man in Ruhe entscheiden welches Gefährt für das Mensch-Hundeteam in in Frage kommt.

Zur Wahl stehen der Scooter ( Roller) , Bike, Trike oder das kutschenähnliche Sacco-cart

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Welcher Hund ?

  • mittelgroß bis groß
  • ausgewachsen
  • lauffreudig
  • nicht zu dick

Wer zeigt mir wie es geht ?

  • Zughundeschulen

Was brauche ich?

  • für den Hund „noch“ nichts , wird alles erstmal probeweise zur Verfügung gestellt
  • für danach ! Wasser +Napf
  • für den Mensch : evtl. Fahrradhelm , Handschuhe und Laufschuhe

Auf einen Blick

  • sportliches Team mit großem, gesundem Hund
  • auch für 2 Hunde geeignet
  • für Hunde die man nicht ableinen kann geeignet
  • Kosten je nach Gefährt schon etwas höher
  • Man braucht keine Gruppe

Agility

Der Hund lernt über Hindernisse zu springen, Tunnel zu durchlaufen, Wippen und Schrägen zu überwinden und durch Reifen zu springen.

Das Ganze wird noch gekrönt durch ein hohes Tempo und Parcours Vorgaben. Da sind nicht nur Muckis sondern auch Köpfchen gefragt. Die Größe des Hundes spielt keine Rolle, alle Geräte gibt es in der Ausführung mini/midi/large und ganz nebenbei bleibt auch der Hundeführer fit, man kommt ordentlich ins Schwitzen.

Natürlich sollte der Hund schon einen Grundgehorsam haben. Es bietet sich an gleichzeitig den Hund auf die Begleithundeprüfung vorzubereiten. Auf vielen Hundeplätzen wird Agility und Ausbildung zur BH paralell angeboten.

Welcher Hund ?

  • gesund und fit soll er sein
  • natürliche Proportionen
  • motivierbar
  • ab 4-5 Monaten ( mit Einschränkungen) bis ins hohe Alter

Wer bildet aus ?

  • Viele Hundeschulen haben Agility im Angebot
  • Hundeplätze ( s. o. )
  • Auf einen Blick
  • körperliche Fitness des TEAMS
  • Motivierbarkeit
  • Freude an Turniersport

Mantrailing

Personensuche unter Verwendung einer individuellen Geruchsspur

Der Hund lernt angespornt durch seinen natürlichen Jagdinstinkt einer menschlichen Spur zu folgen und am Ende die Zielperson einwandfrei zu identifizieren. Die Aufnahme der Spur erfolgt mittels eines Geruchsartikels der zu suchenden Person.

Der Mantrailer darf mit tiefer und hoher Nase arbeiten, da er nicht ( oder nur bei ganz frischen Spuren ) einer Bodenverletzung folgt sondern Geruchsmolekülen, die einzigartig für jeden Menschen sind.

Jagdhunde haben einen hervorragenden Geruchssinn , dadurch lernen sie schnell alte von neuen Spuren zu unterscheiden und das nicht nur auf weichem Grund, sondern auch auf Asphalt oder in Gebäuden.

Am Ende erwartet ihn selbstverständlich eine wunderbare Belohnung die genauso hervorragend sein muss wie seine Arbeit!

Welcher Hund?

Mantrailing ist für alle Hunde geeignet, ob groß oder klein. Man kann im Welpenalter sowie auch mit Hunden jeden Alters beginnen.

Wer zeigt mir, wie es geht?

Am einfachsten fragt man in den Hundeschulen in der Nähe nach, ob Mantrailing angeboten wird. Spezielle Mantrailing- Ausbilder finden sie auch im Internet, oft werden Schnupperseminare angeboten.

TIPP : erstmal ohne Hund teilnehmen und sich alles in Ruhe anschauen

Professionelle Ausbildungen finden sie z. T. bei Rettungshundestaffeln (THW/ BRH/DRK/freie Staffeln u. a.).

Was brauche ich für den Anfang ?

Mit einer langen Leine ohne Handschlaufe ( 5-8 m )einem gutsitzenden Geschirr und einer besonderen Belohnung sind sie gut ausgerüstet.

Auf einen Blick:

  • jeder Hund ist geeignet
  • besonders für Hunde , die nicht abgeleint werden können
  • kann überall trainiert werden

Flächensuche

Der Hund sucht zielgerichtet nach Personen in einer vorgegebenen Fläche

In der Suche arbeitet der Hund unangeleint. Er lernt sein Arbeitsgebiet in einer bestimmten Zeit nach Personen abzusuchen und seinen „Fund„ anzuzeigen.( z. B. durch Verbellen).

Ein Flächensuchhund muss im Gehorsam stehen, um jederzeit abrufbar und lenkbar zu sein. Als Übungsgelände bieten sich Parkanlagen/ Waldgebiete oder Industriebrachen an Der Hund darf in keinem Falle wildern!!

Auch bei dieser Art der Suche kann der Hund entweder einer Bodenverletzung oder menschlichen Geruchsmolekülen folgen, aber diese werden keiner bestimmten Person zugeordnet.

Natürlich erwartet den Hund am Ende eine tolle Belohnung durch jede der aufgefundenen Personen.

Welcher Hund ?

  • Kontaktfreude
  • Umweltsicherheit
  • Gehorsam
  • Motivierbarkeit sind Grundvoraussetzung
  • Wer bildet aus ?
  • Rettungshundestaffeln (s.o.)
  • Hundesport vereine ( z. B. DVG oder SV )
  • Einige Hundeschulen

Was brauche ich ?

Da die Hunde frei laufen, braucht es eine Genehmigung des Pächters oder Besitzers des Geländes, deshalb ist es einfacher sich einer erfahrenen Gruppe anzuschließen.

Flächensuchhunde können zur besseren Kenntlichmachung mit einer sogenannten Kenndecke und evtl. Glöckchen ausgerüstet werden (BILD )

  • Belohnung
  • Auf einen Blick
  • Wesensfestigkeit und Gehorsam
  • Viel Bewegung gekoppelt mit Nasenarbeit
  • Training nur in Gebieten mit Genehmigung